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KomplementärTherapie                                                    SBFI Link Button de

KomplementärTherapeutin/KomplementärTherapeut mit eidgenössischem Diplom

Die Schweiz kennt seit 2015 den anerkannten und geschützten Titel: KomplementärTherapeutin/KomplementärTherapeut mit eidgenössischem Diplom. Es handelt sich um einen staatlich anerkannten Abschluss der Höheren Berufsbildung. Die KomplementärTherapie mit ihren rund 12'000 Praktizierenden in der Schweiz hat dadurch einen in ganz Europa einmaligen Status errungen.

Berufsbild und Grundlagen der KomplementärTherapie

Der Branchenverband Organisation der Arbeitswelt KomplementärTherapie (OdA KT) erarbeitete das Berufsbild und die Höhere Fachprüfung in Zusammenarbeit und mit finanzieller Unterstützung des für Bildung zuständigen Staatssekretariats.

Seit mehr als 15 Jahren planten verschiedene Berufs- und Methodenverbände mit ihren angeschlossenen Ausbildungsinstituten einen staatlich anerkannten Abschluss. Die Shiatsu Gesellschaft Schweiz mit ihren Ausbildungsinstituten war immer massgeblich an diesem Prozess beteiligt. Die Verbände erarbeiteten dazu in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden die gemeinsamen Grundlagen und verabschiedeten den Tronc Commun KomplementärTherapie, welcher heute die gemeinsame Basisausbildung darstellt. Innerhalb einer umfassenden Berufsfeldanalyse wurden das Berufsbild KomplementärTherapie und die Grundlagen der KomplementärTherapie entwickelt, welche den neuen Beruf KomplementärTherapeutin/KomplementärTherapeut definieren und einen direkten Bezug zur beruflichen Praxis und zum Arbeitsmarkt haben.

Das Berufsbild KT bildet die heutige Praxis von erfahrenen Praktizierenden innerhalb der Branche ab. Es zeigt dass Klientinnen und Klienten mit Methoden der KT nicht nur behandelt, sondern in ihrem Genesungsprozess ganzheitlich, methodengeleitet, körper- und prozesszentriert sowie interaktiv begleitet und unterstützt werden können.

Methoden der KomplementärTherapie

Methoden, welche als Methode der KomplementärTherapie anerkannt werden möchten, durchlaufen das Anerkennungsverfahren der OdA KT. In diesem müssen sie nachweisen, dass sie den Grundlagen und dem Berufsbild KomplementärTherapie entsprechen. Bis heute sind untenstehende Methoden durch die OdA KT anerkannt, Phoenix bietet vorerst die Methode Shiatsu an:

  • Akupressur Therapie
  • Akupunktmassage-Therapie
  • Alexander Technik
  • Atemtherapie
  • Ayurveda Therapie
  • Bewegungs- und Körpertherapie
  • Craniosacral Therapie
  • Eutonie
  • Heileurythmie
  • Feldenkrais Therapie
  • Kinesiologie
  • Polarity
  • Rebalancing
  • Reflexzonentherapie
  • Shiatsu
  • Strukturelle Integration
  • Yoga Therapie

Abschlüsse in KomplementärTherapie

Die OdA KT entwickelte auf der Basis des  Berufsbildes und der Grundlagen der KomplementärTherapie die 2-stufige Ausbildungs- und Prüfungsarchitektur für die Höhere Fachprüfung KomplementärTherapie.pruefungsarchitektur KomplementaerTherapie

Die Ausbildungs- und Prüfungsarchitektur ist zweistufig. Sie besteht aus einem Branchenabschluss und dem staatlich anerkannten Abschluss.

1. Stufe - der Branchenabschluss - Branchenzertifikat der OdA KT

Der Branchenabschluss Branchenzertifikat KT bildet die erste Stufe der Abschlüsse und eine der Zulassungsbedingungen zur Höheren Fachprüfung. Das Branchenzertifikat kann über das Gleichwertigkeitsverfahren der OdA KT (für bereits praktizierende Therapeutinnen und Therapeuten) oder über eine akkreditierte Ausbildung, wie sie Phoenix anbietet erlangt werden.

Der Bildungsgang bietet neben der reinen Methodenausbildung den Tronc Commun KT (Basisausbildung) und ein Praktikum KT an. Die Ausbildung orientiert sich am Berufsbild und den Grundlagen der KomplementärTherapie sowie an der Methodenidentifikation Shiatsu. Sie ist so gestaltet, dass die Studierenden als KomplementärTherapeutinnen und -Therapeuten mit der Methode Shiatsu auf dem Kompetenzniveau der „Kompetenten“ an einer internen Prüfung abschliessen und das Branchenzertifikat der OdA KT erlangen.

Für praktizierende TherapeutInnen bietet Phoenix Fortbildungen und Lerneinheiten aus dem Tronc Commun KomplementärTherapie als optimale Vorbereitung für das Gleichwertigkeitsverfahren Branchenzertifikat KT und die Höhere Fachprüfung KT an. 

Voraussetzung für den Erwerb des Branchenzertifikates (sei es über eine akkreditierte Ausbildung oder über das Gleichwertigkeitsverfahren) ist ein vorhandener Abschluss auf Sekundarstufe II

2. Stufe - das staatlich anerkannte Diplom - Höhere Fachprüfung KomplementärTherapie

Zulassungsbedingungen zur Höheren Fachprüfung KomplementärTherapie (HFP KT) sind das Branchenzertifikat KT und zwei Jahre supervidierte komplementärtherapeutische Berufspraxis. Die HFP KT wird durch die OdA KT durchgeführt. Sie umfasst eine vorgängig erstellte Fallstudie, ein Fachgespräch, die Analyse einer komplexen Arbeitssituation und die Reflektion von spezifischen Fachthemen. AbsolventInnen der HFP KT erlangen das Kompetenzniveau der „Erfahrenen“.

Finanzierung der höheren Berufsbildung

Mit dem neuen subjektorientierten Finanzierungssystem werden die Bundesbeiträge direkt an Personen ausbezahlt, die einen vorbereitenden Kurs (z.B. KomplementärTherapie-Ausbildung an Phoenix)  für eine höhere Fachprüfung besucht haben und im Anschluss daran eine eidgenössische Prüfung absolvieren. Neu erhalten die Absolvierenden 50 Prozent der anrechenbaren Kursgebühren zurückerstattet. Für höhere Fachprüfungen sind das maximal 10'500 CHF. Kursteilnehmende können die Bundesbeiträge nach Absolvieren der eidgenössischen Prüfung beantragen, dies unabhängig vom Prüfungserfolg. → mehr

Antrag auf Teilbeträge

Wer die Kosten für den vorbereitenden Kurs bis Absolvierung der eidgenössischen Prüfung nicht selber tragen kann, kann einen Antrag auf Teilbeiträge stellen. Voraussetzung: Die direkte Bundessteuer beträgt weniger als 88 Franken (letzte Steuerveranlagung) und die AntragstellerIn verpflichtet sich, die eidgenössische Prüfung innerhalb von 5 Jahren zu absolvieren. Wird der Antrag bewilligt, können bereits während des Kursbesuchs Teilbeträge beantragt werden (jeweils für angefallene Kursgebühren ab 3500 Franken). Achtung: Wird die eidgenössische Prüfung nicht fristgerecht absolviert, müssen die Teilbeiträge zurückbezahlt werden.

Bundesbeitrag beantragen

So reichen Absolvierende von vorbereitenden Kursen ihren Antrag für den Bundesbeitrag ein:

  1. Online registrieren: nach Absolvierung der eidgenössischen Prüfung über das Onlineportal des SBFI alle Angaben eingeben (ab 2018 möglich).   → mehr
  2. Rechnungen und Zahlungsbestätigungen hochladen – die Rechnung(en) und die Zahlungsbestätigung(en) erhalten die Absolvierenden von ihrem Kursanbieter.
  3. Prüfungsverfügung hochladen – die Prüfungsverfügung erhalten die Absolvierenden von der Prüfungsträgerschaft.

Der Bund prüft die Angaben. Entsprechen sie den Voraussetzungen, wird der Bundesbeitrag ausbezahlt.

Stipendien

Beim Wohnkanton respektive bei Stiftungen können unabhängig von den geplanten Bundesbeiträgen Stipendien oder zinslose Darlehen beantragt werden → mehr

Ausblick und Chancen

Die HFP KT führt zu einem staatlich anerkannten Berufsabschluss auf tertiärer Stufe. Im Vergleich zu den früheren rein privaten, nicht formalen Abschlüssen kommt ihm ein stark erhöhter Stellenwert in der Gesellschaft und im Gesundheitswesen zu:

  • Er verwirklicht die Weichenstellung, die das Schweizer Volk im Jahre 2009 mit der Annahme der Volksinitiative „Ja zur Komplementärmedizin“ vorgenommen hat und hebt die von der OdA KT anerkannten Methoden auf das Niveau der tertiären Berufsbildungsabschlüsse des übrigen Gesundheitswesens.
  • Er setzt den Massstab für die Ausübung einer selbständigen Tätigkeit in einem Gesundheitsberuf.
  • Er wird langfristig zu einer Schweiz weit einheitlichen Zulassungspraxis zum Beruf führen.
  • Er stärkt die Stellung der Trägerinnen und Träger des Titels und ihrer Berufsverbände gegenüber Krankenversicherern.
  • Er ermöglicht die Zusammenarbeit mit der Schulmedizin im Sinne einer integrativen Medizin.
  • Er eröffnet die Möglichkeit für Anstellungen in Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens, die künftig an Bedeutung gewinnen werden.
  • Er setzt europataugliche Standards, weil alle formalen Berufsbildungsabschlüsse in einen nationalen Qualifikationsrahmen für Abschlüsse der Berufsbildung (NQR Berufsbildung) eingestuft sind. Mit Hilfe des von der EU erarbeiteten Europäischen Qualifikationsrahmens - welcher als eine Art Übersetzungsinstrument dient - werden die Schweizer Abschlüsse mit Abschlüssen anderer Länder vergleichbar.

→ Ausbildung

→ Fortbildungen zur Vorbereitung für bisherige TherapeutInnen

→ Lerneinheiten Berufsspezifische Grundlagen

→ Lerneinheiten Sozialwissenschaftliche Grundlagen

→ Lerneinheiten Medizinische Grundlagen

→ Supervision (OdA KT zugelassen) und Begleitung Essay/Fallstudie

 

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